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Implantologe Dr. Michael Berthold und Zahnarzt Dr. Peter Seehofer

Sinuslift beim Zahnarzt in München

  • Wann ist ein Sinuslift nötig?

    Bei einem verlorenen Zahn ist das Einsetzen eines Zahnimplantats in vielerlei Hinsicht meist die beste Lösung. Vor dem Einsetzen eines Zahnimplantats muss jedoch grundsätzlich geprüft werden, ob das Knochenvolumen des Kiefers ausreicht, um ein Zahnimplantat langfristig und stabil verankern zu können. Besteht die Zahnlückebereits über einen längeren Zeitraum, geht damit meist ein sichtbarer Rückgang des Knochenvolumens einher. In diesen Fällen muss der Kieferknochen dann wieder aufgebaut werden, damit das Implantat fest im Knochen verwachsen kann. Ein Sinuslift bezeichnet prinzipiell einen Aufbau der Knochenhöhe im Seitenzahnbereich des Oberkiefers.

  • Sinuslift - Ablauf und Dauer

    Erster Schritt, wenn Sie sich für das Einsetzen eines Zahnimplantates entschieden haben, ist die genaue Diagnostik des Oberkieferknochens. DVT-Röntgenaufnahmen und ein 3D-Scan ermöglichen eine präzise, dreidimensionale Darstellung und Vermessung der aktuellen Zahn- und Kiefersituation. Auf dieser Diagnosegrundlage wird entschieden, welche Methode des Knochenaufbaus die richtige für Sie ist. Ein Sinuslift kommt prinzipiell im seitlichen Oberkiefer zum Einsatz, dabei wird zwischen einem internen (geschlossenen) und einem externen (offenem) Sinuslift unterschieden. 

    Interner Sinuslift
    Der interne Sinuslift, auch als geschlossener Sinuslift bezeichnet, kommt zum Einsatz, wenn nur ein sehr geringes Höhendefizit des Knochens vorliegt. In diesen Fällen ist der meist sehr unkomplizierte interne Sinuslift die optimale Möglichkeit, um wenige Millimeter (max. 3 mm) an Höhe des Kieferknochens zu gewinnen. Dabei wird der Knochen über das Zahnfach, in den später die künstliche Implantatwurzel eingesetzt wird, angehoben. Ein interner Sinuslift wird daher meist im Zuge der Implantation durchgeführt, wodurch dem Patienten ein zusätzlicher Eingriff erspart bleibt.

    Externer Sinuslift
    Die Durchführung eines externen Sinuslifts, auch offener Sinuslift genannt, ist notwendig, wenn die Kieferknochenhöhe bereits einen hohen Verlust aufweist. Müssen mehrere Millimeter (mehr als 3 mm) an Knochenhöhe gewonnen werden, ist der externe Sinuslift daher die geeignete Variante. In diesem Fall wird das Knochenersatzmaterial durch ein kleines Fenster an der Kieferaußenseite im Mund eingebracht, um einen umfangreichen Knochenaufbau zu ermöglichen. Der externe Sinuslift wird meist gewählt, wenn mehrere Zähne ersetzt werden sollen oder das Kieferknochenvolumen bereits sehr stark zurückgegangen ist. 

    Nach dem Eingriff hilft das Kühlen der behandelten Bereiche, um mögliche Schwellungen vorzubeugen und auftretende Schmerzen einzudämmen.