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Zahnärzte Dr. Peter Seehofer und Dr. Michael Berthold

Behandlung von Zahnanomalien in München

  • Behandlung von Hypodontie

    Die sogenannte Hypodontie ist ein Fachausdruck aus der Zahnmedizin und bezeichnet die fehlende Anlage bzw. Nichtanlage eines Zahnes oder mehrerer bleibender Zähne. Die angeborene Anomalie des Gebisses ist meist erblich bedingt oder die Folge einer Entwicklungsstörung, wobei in den meisten Fällen Schneide- und Weisheitszähne betroffen sind.

    Mit einfachen Röntgenbildern kann das Fehlen der Zähne diagnostiziert werden. Bleibt eine Hypodontie unbehandelt, kann diese schwere Fehlstellungen des Kiefers nach sich ziehen und auch Symptome wie beispielsweise starke Kopf- und Nackenschmerzen auslösen sowie die Sprache und Nahrungsaufnahme beeinträchtigen.

    Je nachdem welche Zähne fehlen, richtet sich die Therapie. So können zur Behandlung kieferorthopädische, kieferchirurgische als auch prothetische und implantologische Maßnahmen herangezogen werden, um die fehlenden Zähne auszugleichen. Die genaue Planung der Behandlungsschritte ist dabei abhängig von der individuellen Gebisssituation.

    Leiden Sie unter einer Hypodontie, lassen Sie sich gern in unserer Zahnarztpraxis in der Münchner Innenstadt zu den Möglichkeiten in Ihrem individuellen Fall beraten. 

  • Behandlung von Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH)

    Die sogenannte Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation, kurz MIH, ist eine entwicklungsbedingte Erkrankung der Zahnsubstanz bei der die Zähne eine gelblich bis bräunliche Färbung haben, und tritt häufig schon bei Kindern im Milchzahnalter auf. Die sogenannten Kreidezähne sind sehr empfindlich beim Konsumieren heißer und kalter Speisen und Getränke, anfällig für Karies, nicht ästhetisch und damit oft eine psychische Belastung.

    Bestehen die betroffenen Zähne noch ohne Zahnhartsubstanzverlust, sorgt der Zahnarzt für eine regelmäßige Kariesprophylaxe. Mithilfe hoch konzentrierter Flouridlacks und einer sogenannten Fissurenversiegelung kann der Zahn langfristig geschützt werden. Ist die Zahnhartsubstanz bereits angegriffen, empfehlen wir je nach Stadium des Defektes eine Füllung oder Zahnkrone. In besonders schweren Fällen kommt das Ziehen des MIH-Zahnes mit einer anschließenden kieferorthopädischen Behandlung in Frage. 

  • Behandlung von Zahnschmelzstörungen

    Amelogenesis Imperfecta
    Bei einer Amelogenesis Imperfecta handelt es sich um eine Zahnerkrankung, bei welcher der Zahnschmelz aufgrund genetischer Bedingungen nicht richtig ausgebildet wird. Betroffene haben daher meist kleine, gelblich bis bräunliche Zähne, die sehr empfindlich und anfällig sind. Die Behandlung wird ganz individuell je nach Ausprägung der Erkrankung und der allgemeinen Mundsituation festgelegt. Eine Therapiemöglichkeit ist beispielsweise das Aufsetzen einer Zahnkrone, um den Zahn zu schützen. Häufig empfehlen sich auch kieferorthopädische Behandlungen, um die Zähne in eine geeignete Position für Restaurationen zu bewegen und dort zu halten.

    In unserer Zahnarztpraxis Seehofer ermöglichen wir unseren Patienten eine ganzheitliche Behandlung, da wir alle wichtigen Bereiche der Zahnmedizin unter einem Dach vereinen, so auch die Kombination aus Kieferorthopädie und Implantologie. 

    Dentogenesis Imperfecta
    Die Dentogenesis Imperfecta ist eine genetische Erkrankung, bei der die Bildung der inneren Zahnsubstanz, des sogenannten Dentins, gestört ist. Die Erkrankung tritt bereits im Milchzahngebiss auf und hat zur Folge, dass sich der Zahnschmelz durch Abreibung, z. B. Essen, sehr schnell abträgt. Die Zähne sind dadurch besonders empfindlich und kariesanfällig. Die Abnutzung der Zähne kann mithilfe von Füllungen und Zahnkronen minimiert werden. Zudem sind regelmäßige Zahnreinigungen und Kontrolluntersuchungen unerlässlich, um Veränderungen und Verschlechterungen bereits im Anfangsstadium behandeln zu können.